SPICY SECRETS: Paprika de la Vera

Rassiger Paprika de la Vera ist in diesem Monat unser würziger Geheimtipp: Mit temperamentvollem Aroma & raffinierter Rauchnote.

Scharfe Früchtchen

Typisch für die südamerikanische Küche sind die Capsicumgewürze Paprika und Chili. Diese stammen aus dem Norden Südamerikas sowie aus Mittelamerika und wurden dort bereits 7.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung kultiviert: Die bisher ältesten archäobotanischen Funde stammen aus Ecuador.

Paprika_de_la_Vera_mGewürzpaprika (Capsicum annuum) gehört wie Chili (Capsicum frutescens) zur gleichen Pflanzenfamilie. Es handelt sich hierbei um buschartige Pflanzen, an denen Beerenfrüchte reifen. Je nach Sorte sind diese Früchte von der Form her rund, länglich oder oval. Auch in der Farbigkeit differenzieren die Sorten von grün, gelb über orange bis rot. Ihr wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist jedoch die Schärfe, die sich am Anteil des Scharfstoffs Capsaicin misst.

Souvenir des Columbus

Als die spanischen Seefahrer die Neue Welt entdeckten, fanden sie auch Würzpflanzen vor, die in den präkolumbianischen Kulturen eine wichtige Rolle spielten: Vanille, Piment und Gewürzpaprika. Während Vanille und Piment weiterhin nur in tropischen Regionen angebaut werden konnten, gelang die Kultivierung von Gewürzpaprika auch in Europa. Spanien war das erste Anbaugebiet, es folgten weitere Länder wie Ungarn und schließlich eroberten die Capsicumgewächse die ganze Welt.

Gewürz mit klösterlicher Tradition

Bereits im 16. Jahrhundert wurden in Spanien Paprikapflanzen angebaut. So auch im Tal von la Vera in Cárceres, das in der westspanischen Provinz Extremadura liegt. Dort bieten Boden und Klima optimale Anbaubedingungen für Capsicumgewächse und dort haben einst Mönche des Yuste-Klosters ein besonderes Verfahren zur Herstellung der Würzspezialität Paprika de la Vera entwickelt.

Noch heute wird Paprika de la Vera nach traditioneller Überlieferung produziert. Nach der Ernte der reifen Schoten werden diese auf Holzrosten ausgebreitet und über dem Rauch von Steineicheholz schonend getrocknet. Dieser Prozess dauert 10 bis 15 Tage und während dieser Zeit werden die Schoten per Hand von Räuchermeistern mehrmals gewendet. Anschließend werden die ganzen Schoten dann mehrfach zu feinstem Pulver vermahlen. Samenkerne und Stiele werden traditionell nicht mitvermahlen: Dies beeinflusst auch das Aroma, denn die Schärfe sitzt in den Samen der Paprikafrüchte. Somit tritt beim FUCHS Gewürzschatz Paprika de la Vera eher die fruchtige Komponente in der Vordergrund, während sich die Schärfe zurückhaltender zeigt. Hinzu kommt noch das charakteristische Raucharoma, das diesem Paprikagewürz ein wirklich einzigartiges, rassiges Bukett verleiht.

Temperamentvoll im Geschmack

Das aromatische Temperament von Paprika de la Vera unterstreicht raffiniert vegetarische Gerichte, gibt Fleisch und Fisch eine pikante Note und ist ein perfektes Finishing für Salate, Suppen, Saucen und Dips. Damit dieser Gewürzschatz sein volles Aroma entfalten kann, sollte er auch mitgegart, jedoch nicht in heißem Fett angebraten werden: Sonst entwickelt sich ein intensiver Bitterstoff.

Paprika de la Vera bietet FUCHS in seiner Range „Gewürzschätze“ in der edlen Metalldose mit 45g Inhalt für 3,48€ (UVP) an. Diese intensiv würzige Paprikasorte ist sowohl im Lebensmitteleinzelhandel wie auch im autorisierten Online-Partnershop www.so-schmeckts.de  erhältlich.

Share and Enjoy

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • LinkedIn
  • StumbleUpon
  • Add to favorites
  • Email
  • RSS
Karnevals-Berliner selbst gemacht
Jetzt bricht sie wieder an: die närrische fünfte Jahreszeit. Was wäre der Fasching ohne leckere Berliner? Frühstücksfans starten den Tag in dieser Zeit mit frischen Berlinern mit unterschiedlichen Konfitüren und Pflaumenmus. Deutschla [...] mehr
Email
Print