Gute Milch wächst auf Weiden

Weide_1_mAuf Butter und andere Milchprodukte wollen die wenigsten Menschen verzichten. Doch die Fütterung von Milchkühen in Stallhaltung sorgt für einen bitteren Beigeschmack. Diese Tiere fressen zum Großteil kein Gras, sondern Kraftfutter aus umweltschädlichem Mais- und Sojaanbau. Nicht nur die Tiere und die Umwelt leiden unter dieser Fütterungsart, sondern auch die Qualität der Milch. Doch es gibt Alternativen: Butter aus Weidemilch stammt von Kühen, die hauptsächlich auf Weiden leben und grasen. Sie liefern nährstoffreiche Milch und schonen die Natur.

Es scheint das Natürlichste der Welt zu sein: Kühe, die auf satten Wiesen stehen und zufrieden grasen. Dies entspricht jedoch nur selten der Realität. Experten zufolge leben rund 70 Prozent der deutschen Milchkühe in Stallhaltung. Diese Haltung hat Auswirkungen auf die Fütterung der Kühe. Statt Gras bekommen die Tiere überwiegend Futter aus Getreide, Soja und Mais – das sogenannte Kraftfutter.

Kraftfutter bietet den Bauern auf den ersten Blick viele Vorteile. Es ist billig und sorgt für größere Milchleistungen der Tiere. So können Bauern massenweise und vergleichsweise preiswert Milch produzieren. Dies liegt vor allem an den Futterpflanzen Soja und Mais, die auf dem Weltmarkt billig zu erhalten sind. Jährlich werden im Schnitt 40 Millionen Tonnen Soja aus aller Welt für Tierfutter nach Europa importiert. Dafür werden auf über 20 Millionen Hektar Land Monoplantagen angelegt, auf denen ausschließlich Soja wächst! Allein in Brasilien wurden bereits mehr als 21 Millionen Hektar Regenwald für den Sojaanbau abgeholzt.

Kerrygold_Original_250g_2_mGute Milchprodukte entstehen aus gutem Futter. Bei Kühen heißt das: Viel Weidegang und möglichst wenig Zusatzfutter. Denn Gras enthält viele gesunde Nährstoffe, wie eine große Butterstudie der Universität Gießen aus dem Jahr 2012 belegt. Dort wurde festgestellt, dass Butter aus Weidemilch von Kerrygold mehr Beta-Carotin, Vitamin A, E sowie Omega-3-Fettsäuren enthält, als andere Sorten. Neben dem höheren Nährstoffgehalt in der Nahrung erwartet die Tiere auf den Weiden eine ganze Reihe von Vorteilen: Sie leben in sozialen Gemeinschaften, das Gras entspricht ihrem Verdauungsapparat und sie werden seltener krank. Außerdem geben sie rund 3.000 Liter Milch weniger im Jahr, als ihre Artgenossen im Stall. Insgesamt leben sie länger und gesünder.

Ein Land sticht besonders hervor, wenn es um die Bedingungen für eine dauerhafte Weidehaltung geht: Die grüne Insel Irland . Durch den Golfstrom herrscht ein gemäßigtes Klima. Die mittleren Temperaturen um die 12 bis 13 Grad sind perfekt für das Wachstum der saftig-grünen Wiesen. Es gibt milde Winter, kühle Sommer und viel Niederschlag, so dass die Kühe über zehn Monate im Jahr grasen können! Die Produkte aus dieser Kuhmilch sind ursprünglich und natürlich. Für die Butter der irischen Marke Kerrygold wird zum Beispiel ausschließlich Weidemilch verwendet. Informationen unter www.kerrygold.de/weidemilch.

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