Vom Koch zum Finca-Betreiber

Was sind heute noch Abenteurer? Leute die Wolkenkratzer ohne Seil erklimmen, die sich alleine auf einem Segelboot um die Welt wagen? Oder Menschen, die ihren Erfahrungsschatz nutzen, Besserwissern trotzen und etwas völlig Neues erschaffen? In dem Fall ist Jörg Hertzner (48) ein Abenteurer. Im Süd-Osten Mallorcas, unweit der mit Stränden gesäumten Küste, hat der ehemalige Koch und Leiter einer Werbeagentur seinen Traum zu Stein werden lassen: Finca Amapola – Die Mohnblume. Ein Ort der Ruhe, der seiner Familie und allen, die dazu gehören wollen, als Heimat in der Ferne dient.

 

Es war ein erfolgreiches Leben, das er in Deutschland zurückgelassen hat. Aber ein echter Abenteurer sucht die Herausforderung. „Unsere Familie liebt die Balearen, die Leute, das Klima, die wunderschöne Landschaft. Unsere Pläne dort zu verwirklichen und damit Erfolg zu haben, war unser Traum“, so Hertzner. Und wer ein wahrer Abenteurer ist, der beweist Mut. Allen Kritikern und Spöttern zum Trotz verließ er nach fünf Jahren den Posten des geschäftsführenden Gesellschafters bei der Werbeagentur „Fact“ in Köln und kaufte 74.000 qm Land mitsamt Ruine. Zwei lange Jahre und zahllose Hindernisse später stand sie endlich da: Die Finca Amapola.

 

Auf einer Anhöhe zwischen Campos und Sa Rapita, 30 Minuten von der Innenstadt Palmas entfernt, stehen sie beisammen. Sieben Häuser aus Naturstein, eingebettet in Palmen und Sträucher, halten für jeden Ruhesuchenden eine ganz eigene Oase bereit. In liebevoll eingerichteten Privat-Fincas, komplett mit eigenem Pool und Sonnenterrasse, können die Gäste ganz für sich sein. Wenn man Gesellschaft sucht, trifft man sich an der Bar, schmaucht eine der exklusiven Laura Chavin Zigarren im Kaminraum, Kinder planschen im Gemeinschaftspool, es wird geritten und gegolft. Hertzner hat eine Zuflucht geschaffen, die seinen Gästen wirklich alles bietet, außer Stress.

 

Doch schöne Fincas gibt es auf Mallorca zuhauf. Was also lässt jährlich über die Hälfte der Besucher in die Finca Amapola zurückkehren? Das Geheimnis ihres Erfolges liegt für Hertzner in der Normalität. Klingt paradox? „Bei uns soll man sich wie ein Teil der Familie fühlen. Entspannung und Ruhe an einem Ort, der den Gästen zur zweiten Heimat wird, das ist unser Konzept“, erklärt er weiter. Und es ist wahr. Wenn Hertzner, der neben Werbekaufmann und Kommunikationswirt auch noch gelernter Koch ist, für seine Gäste am Herd etwas zaubert oder sich nach einem langen Tag noch mit an die Bar gesellt, dann fühlt man sich wirklich willkommen. Hochwertiger Service mit offenherziger Freundlichkeit, ein Rückzugsort für die Gäste in familiärer Atmosphäre – ein Drahtseilakt, den nur ein wahrer Abenteurer meistern kann.

 

Die Finca Amapola

 

Mit Preisen von 85 bis 175 Euro pro Person und Nacht hält die Finca Amapola für Jeden eine Oase der Ruhe bereit – ob gemütliches Gästezimmer im Haupthaus oder separate Privat-Finca. 2.000 qm Gärten umgeben das Anwesen, das mit fünf Pools, einer Driving-Range, einer Boule-Bahn, einer befestigten Joggingstrecke und einem Reitplatz aufwartet. Neben der viel gerühmten Bar mit 20 verschiedenen Rotweinen und über 150 Spirituosen, sorgen das Langschläfer-Frühstück bis 12 Uhr und die Barbecues des Hausherrn, die zweimal pro Woche stattfinden, für das leibliche Wohl der Gäste.

 

Die unmittelbare Umgebung der Finca birgt neben zwei 18-Loch-Golfplätzen, Tennisplätzen, Reitställen, Sterne-Restaurants und dem Traumstrand Es Trenc eine der schönsten Landschaften Mallorcas, die es auf Pferden oder Drahteseln zu erkunden gilt.

 

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