Sterneküche oder Soulfood?

Es wird wieder mit allen Tricks der Kochkunst um den
Sieg bei der “Promi Kocharena” am 23.01.2011 bei VOX gekämpft. Gleich
fünf Mal steigt Profikoch Kolja Kleeberg in den Ring, um gegen die
prominenten Herausforderer Schauspielerin Rhea Harder,
“Höhner”-Frontmann Henning Krautmacher, Moderatorin Bärbel Schäfer,
Boxweltmeisterin Ina Menzer und Schauspieler Jo Weil zu gewinnen.
Einfach wird es für Kolja Kleeberg nicht: Um die hochkarätige Jury
mit Gastrokritiker Heinz Horrmann, Food-Redakteurin Katja Burghardt
und Fußballmanager Reiner Calmund zu überzeugen, muss er die
Lieblingsgerichte der Prominenten besser kochen – allerdings ohne
Hilfe, ohne die Gerichte vorher zu kennen und unter enormem
Zeitdruck. Wird sich der Sternekoch auf fremdem Terrain
zurechtfinden?

 

Im ersten Gang tritt Ex-“GZSZ”-Schauspielerin Rhea Harder gegen
den Profi Kolja Kleeberg an. Ihr Lieblingsgericht “Schwertfisch in
Zitronen-Kapern-Weißweinsauce mit Radicchio” bringt den Profi
ordentlich ins Schwitzen: “Warum tue ich mir das eigentlich an?”,
jammert Kolja. In wenigen Sekunden muss er sich überlegen, wie seine
Zubereitung aussehen soll und innerhalb der vorgegebenen 20 Minuten
auf die Teller bringen. Denn nur fertige Teller auf dem Jurytisch
erhalten in der “Promi Kocharena” keine Punkte – knallharte Regel,
die auch Rhea Harder unter Druck setzen. Durch den “Buzzer-Joker”,
den es nur für die Prominenten gibt, holt sie sich für zwei Minuten
Unterstützung von Boxerin Ina Menzer. Doch auch Kolja Kleeberg weiß
sich zu helfen: Nach dem Motto “Wenn ich keine Hilfe bekomme, dann
kriegt auch der Gegner keine”, schweigt der Profikoch zu den Fragen
nach Garzeit und Zubereitung entschlossen. Welche Variante kommt bei
der Jury am Ende besser an, die wie immer nicht weiß, von welchem
Koch das Essen zubereitet wurde?

 

Schauspieler Jo Weil will im zweiten Gang mit seiner Leibspeise

 

“Meerrettich-Brotsuppe mit Lachs-Tatar” Kolja Kleeberg schlagen und
die Siegerprämie, die für einen guten Zweck gespendet wird,
einkassieren. Schnell stellt sich heraus, dass das Gericht
schwieriger ist, als es klingt – für beide Köche. Jo kommentiert
einen verschwundenen Löffel in seiner Suppe mit “Ähm, das gehört zum
Rezept” und Kolja schmeißt in seiner Küche die Zutaten aus dem Regal
– Schadenfreude beim Publikum, Kopfschütteln beim Profikoch: “Das ist
das erste Mal, dass ich für sowas Applaus bekomme.” Zum Glück
erinnert “Promi Kocharena”-Moderator Florian König an die Zeit, denn
die zur Verfügung stehenden 15 Minuten rasen an den Köchen vorbei.
Gutes Zeitmanagement ist gefragt, aber daran hapert es selbst bei
Profikoch Kolja Kleeberg. In den letzten Sekunden fliegen seine
Teller im wahrsten Sinne auf den Jurytisch und damit der größte Teil
des Essens auf das Tischtuch. Reicht es trotzdem zum Sieg oder wird
sich Jo Weil, der Gewinner vom “perfekten Promi Dinner”, auch in der
“Promi Kocharena” durchsetzen?

 

Mit ihrem ukrainischen Lieblingsgericht “Wareniki mit
Knoblauchsauce” versucht die dreifache Boxweltmeisterin Ina Menzer im
dritten Gang gegen Kolja Kleeberg zu punkten und klärt direkt die
Fronten: “Der Leberhaken ist mein bester Schlag, mein Mann kann ein
Lied davon singen.” Ob Kolja wegen der ungarischen Teigtaschen oder
dieser Kampfansage erstarrt, weiß nur der Sternekoch selbst. Während
die Boxweltmeisterin mit reichlich Handarbeit ihr “Soulfood”
zubereitet, setzt der Profi auf der anderen Seite auf Maschinenkraft.
Ein wenig verzweifelt wirkt er dabei: “Ich versuche krampfhaft,
überhaupt etwas auf die Teller zu kriegen.” Mitleid erntet er von der
gegnerischen Seite nicht. Im Boxring kennt Ina Menzer schließlich
auch keine Gnade. Gelingt es dem Profikoch, diese Runde zu überstehen
oder geht er k.o.?

 

Im vierten Gang wird es bei Moderatorin Bärbel Schäfer und ihrem
Lieblingsgericht exquisit: “Gebratene Languste mit
Orangen-Hollandaise und Thai-Mangosalat” sollen von Kolja Kleeberg
und ihr zubereitet werden. Kaum läuft die Zeit, kommt auf der
Promiseite der “Notfall-Buzzer” zum Einsatz. Um den Langustenschwanz
muss sich zwei Minuten lang “Höhner”-Frontmann Henning Krautmacher
kümmern. Ganz ohne Kontrolle von Bärbel geht es aber nicht: “Der Darm
ist raus, ja?”, sichert sich die Moderatorin ab. “Na klar, hab’ ich
direkt als erstes nachgeguckt”, antwortet der Sänger augenzwinkernd.
Bei der Orangen-Hollandaise muss Bärbel Schäfer dann wieder alleine
ran. “Oh, das sieht so ein bisschen geronnen aus, wie
Orangen-Rührei”, befürchtet “Promi Kocharena”-Moderator Florian
König. “Nein nein, das soll genau so aussehen”, kontert die ehemalige
Talkmasterin. Ein Blick in die Schüssel von Kolja Kleeberg beruhigt
Bärbel Schäfer: “Ach, deine Hollandaise sieht ja auch nicht besser
aus als meine.” Bringt die Moderatorin das “Orangen-Rührei” bei der
Bewertung um den Sieg?

 

Der Frontmann der Kölschen Kultband “Höhner” – Henning Krautmacher
– versucht es im fünften Gang gegen Kolja Kleeberg mit einer
speziellen Taktik: “Streng’ dich nicht allzu an, gib’ mir ne Chance”,
schlägt er dem Sternekoch vor. Dabei sollte bei “Panne-Dömche” oder
besser gesagt “Kaiserschmarrn mit Apfelmus” der Sieg sicher sein.
Denn der Sänger zieht alle Register: Tipps von Wirtsfrauen aus Tirol
und eine Stechform vom Kölner Dom sollen dabei helfen, Koljas
Zubereitung zu übertreffen. Ein verlockendes Angebot Richtung Jury
hat Henning auch noch im Gepäck: “Wenn der Calli mir genug Punkte
gibt, dann mache ich eine Woche lang jeden Tag Kaiserschmarrn für
ihn”, verspricht der kölsche Jung. Auf der Profiseite wird Moderator
Florian König der Mund direkt mit dem ersten Stück “Panne Dömche”
gestopft. “Dann labert er mich nicht voll”, so Kolja Kleeberg. Ein
Gesangsduell später steht der Erstplatzierte fest. Bringt
“Höhner”-Frontmann Henning Krautmacher der Dom Glück?

 

Wer gewinnt? Profikoch Kolja Kleeberg mit feiner Zubereitung oder
die prominenten Gegner mit ihren geübten Lieblingsgerichten? Die
“Promi Kocharena” am 23.01.2011 um 20:15 Uhr bei VOX.

 

Die Menüs im Überblick:

 

1. Gang: Rhea Harder (34 Jahre): Schwertfisch mit
Zitronen-Kapernsauce und geschmortem Radicchio

 

2. Gang: Jo Weil (33 Jahre): Meerrettich-Brotsuppe mit Lachs-Tatar

 

3. Gang: Ina Menzer (30 Jahre): Wareniki mit Knoblauchsauce –
Ukrainische Nudelteigtaschen

 

4. Gang: Bärbel Schäfer (47 Jahre): Gebratene Languste mit
Orangen-Hollandaise und Thai-Mangosalat

 

5. Gang: Henning Krautmacher (53 Jahre): “Panne-Dömche” –
Kaiserschmarrn mit hausgemachtem Apfelkompott

 

Share and Enjoy

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • LinkedIn
  • StumbleUpon
  • Add to favorites
  • Email
  • RSS

Comments are closed.

Der Grillsommer 2013 wird bunt
Das Warten auf Bratwurst, Gemüsespieß und Steak vom Grill, hat endlich ein Ende. Die Grillsaison ist eröffnet und alle freuen sich auf gegrillte Leckereien. Dazu hat das Team von Fritz Berger ein wenig im Sortiment gestöbert, um Ihnen [...] mehr
Email
Print