Hamburgs neue Pilgerstätte für Feinschmecker

In den Hamburger Kammerspielen hat das neue Restaurant „Jerusalem“ eröffnet, das seinen Namen in Anlehnung an die jüdische Vergangenheit der Viertel Rotherbaum und Harvestehude trägt. Heute wird die Gegend von schönen Straßenzügen und Wohnhäusern, netten Cafés und  der Universität geprägt. Davon profitiert auch das Jerusalem. So treffen hier Theaterbesucher, Studenten, Anwohner aber auch Schauspieler aufeinander, entspannen in den schicken Sofas, trinken etwas an der antiken Bar und essen im Restaurant oder auf der Terrasse. „Wir bieten eine hochwertige Küche mit regionalen Produkten an, wobei kein einziges Hauptgericht mehr als 15 Euro kostet“, sagt Geschäftsführer Karsten Rüdiger (40).

Ein Wintergarten mit meterhoher Fensterfront und die kleine, feine Terrasse gleich nebenan ziehen die Passanten förmlich ins Innere des Jerusalem, ganz egal ob sie auf dem Weg ins Theater sind oder rein zufällig vorbeischlendern. Es erwartet sie ein Loungebereich mit gemütlichen weißen Polstermöbeln und ein 14 Meter langer Tresen aus silbernem Zink – ein absoluter Hingucker. „Hier ist der meiste Betrieb“, sagt Karsten Rüdiger, der jetzt die Gastronomie der Hamburger Kammerspiele gemeinsam mit seinen langjährigen Geschäftspartnern Raphael Flandrin und Martin Franciskowsky übernommen hat. Flandrin (44) bringt 15-jährige Erfahrung aus der Theatergastronomie mit und ist Geschäftsführer des „Le Paquebot“ am Thalia Theater. Franciskowsky (42) ist bereits seit 13 JahrenKüchendirektor des Atlas Restaurant und Kochsalon. „Wir wollen im Jerusalem allen Gästen die Möglichkeit geben, eine Küche auf hohem Niveau zu moderaten Preisen zu genießen“, sagt Karsten Rüdiger.

Die Hamburger Unternehmer sind vor allem von der Mischung des Publikums begeistert. Denn durch die unmittelbare Nähe zu den Kammerspielen lassen sich auch regelmäßig die Schauspieler nach den Vorstellungen an der Bar oder im Restaurant nieder. „Dann gibt es noch mal einen extra Applaus der anderen Gäste – eine tolle Atmosphäre“, beschreibt Rüdiger und erklärt: „Das Besondere am Jerusalem-Konzept ist, dass wir hochwertige Speisen wie in einem klassischen Restaurant anbieten, obwohl die Gäste weniger Zeit mitbringen, weil sie auf dem Sprung in eine Theatervorstellung sind.“ Darum finden sich auf der Speisekarte viele schmackhafte kleine Gerichte. Wer mehr Zeit mitbringt, kann aber auch leckere Hauptspeisen und Drei-Gänge-Menüs genießen. „Wir setzen auf ausgewählte regionale Produkte. Das Drei-Gänge-Menü gibt es für 25 Euro“, sagt Küchenchef Tim Nöding. „Dazu bieten wir einen günstigen, täglich wechselnden Mittagstisch an.“

Das Jerusalem bietet Platz für über 100 Gäste, wirkt durch seine geschickte Aufteilung dennoch familiär. Dazu gibt es einen großen Veranstaltungsraum mit Bühne, der genau wie alle anderen Räume für verschiedene Anlässe gemietet werden kann. Die Küche ist montags bis freitags von 12 bis 23 Uhr geöffnet, samstags ab 18 Uhr und sonntags bei Vorstellungen. An der Bar gilt „Open End“.

Bistro & Bar Jerusalem, Karsten Rüdiger
Hartungstraße 9-11, 20146 Hamburg
Tel.: 040/41496977

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