Wenn der Löwenzahn die Zähne fletscht

KartoffelpralineZugegeben, das Fichtelgebirge ist nicht der afrikanische Busch. Aber vielen ist die Pflanzenvielfalt hier genauso unbekannt wie dort. Wild geht es trotzdem zu im Fichtelgebirge. Die Initiative essbares fichtelgebirge begründet ein erlebnisreiches, nachhaltiges Tourismusangebot rund um die Wildkräuter, die direkt vor der Haustüre gedeihen.

Den Nerv der Zeit trifft die Initiative essbares fichtelgebirge im Land der Reiseweltmeister auf den Punkt. Das Bewusstsein für nachhaltiges Reisen und Konsumieren ist beim Verbraucher geöffnet. Im Fichtelgebirge ist sanfter Tourismus keineswegs ein langweiliges Einerlei für Randgruppen. Nur eine echte Alternative zu exotischen Zielen wird beim Konsumenten im harten Wettbewerb um den Buchungszuschlag des Reiseziels ankommen. Wenn so ein interessanter, erlebnisreicher Urlaub mit einem vertretbaren CO2-Fussabdruck zu vereinbaren ist, so hat er in unserem beginnenden nachhaltigen Zeitalter die Nase vorne.

Wildkräuter, Wildbeeren, Wild und heimische Fische aus dem Fichtelgebirge stehen im Mittelpunkt des Konzeptes. Ganz nach der Formel: „Regional, saisonal und biologisch“ lernten die ersten zertifizierten Wild-Kräuter-Köche Deutschlands in Seminaren mit dem bekannten Wildkräuter-Papst und Sternekoch Jean-Marie Dumain und weiteren hervorragenden Referenten ihr Handwerk. In Wildkräutern stecken weit mehr Vitamine und Geschmacksstoffe als in gezüchteter Ware. So ist die Wildkräuterküche des Fichtelgebirges nicht nur gesund, sondern auch intensiv in neuen und längst vergessenen Geschmacksnuancen.

Für den Urlauber des Fichtegebirges wird es spannend. essbares fichtelgebirge bietet in allen fünf Landkreisen bei den 16 beteiligten Wild-Kräuter-Köchen eine kulinarische Erlebnisreise an. Von Ampfer bis zum Zahnbürstel, vom Saibling bis zum Hirschwürstel genießt man hier den ureigenen Geschmack des Fichtelgebirges in einer atemberaubenden Landschaft.
Aktiv teilnehmen am kulinarischen Geschehen kann jeder Tourist in den geführten Kräuterwanderungen und anschließenden Kochkursen. Bis zu 81 Wildkräuter und-beerengattungen sprießen im Fichtelgebirge, die Wichtigsten und Geschmackvollsten lernt man bei einer Kräuterwanderung kennen und in der Küche auf kreative und fachkundige Art zu einem leckeren Wildkräutergericht zuzubereiten. Ein innovativer Rahmen für einen aktiven Urlaub, bei dem man den wilden Busch im hohen Norden Bayerns und seine Gebräuche auf eine ganz neue Art und Weise entdeckt.

ehrensache
Kerstin Rank
Gustav-Adolf-Str. 15
95444 Bayreuth
Tel: (0921) 3 42 82 95

„essbares fichtelgebirge“ – kreative Küche im Einklang mit der Natur:
16 qualifizierte Wild-Kräuter-Köche aus allen fünf Landkreisen des Fichtelgebirges bitten zu Tisch.

Ein ambitioniertes Projekt haben 16 engagierte Köchinnen und Köche unter dem Namen „essbares fichtelgebirge®“ in Angriff genommen. Sie ließen sich von sich von hervorragenden Referenten und dem Spitzenkoch Jean-Marie Dumaine zu zertifizierten Wild-Kräuter-Köchen ausbilden. Die Prüfung wurde von der ihk-lern.gmbh abgenommen.
Ziel ist es durch diese hervorragende Schulung eine klare Positionierung der Köche eine Abgrenzung zu zu anderen Regionen zu schaffen. Der damit verbundene Imagegewinn der Gastronomie ist sicher auch eine Entscheidungshilfe, wohin es in Zukunft im Fichtelgebirge gehen soll. Authentische Natur und natürliches Essen stehen im Mittelpunkt. „Von Ampfer bis zum Zahnbürstel, vom Saibling bis zum Hirschwürstel das Fichtelgebirge hat seinen ureigenen Geschmack, basierend auf den jahrtausende alten Wurzeln,“ so Jutta Hecht-Heusinger, die Initiatorin des Projekts.
Die gleichmäßige Verteilung der beteiligten Betriebe über die zwei Regierungsbezirke und fünf Landkreise des Fichtelgebirges ergibt einen repräsentativen Querschnitt der Region. Durch die enorme Bandbreite vom kleinen feinem Gasthaus bis zum großen individuellen Hotel wird zusätzlich ein weitgefächertes Publikum angesprochen und eine effiziente Zusammenarbeit möglich. Das innovative Projekt „essbares fichtelgebirge®“ mit seinem großen Zukunftspotetial eröffnet laut Dr Michael Lüdke Synergieeffekte auf der Grundlage bereits vorhandener Vernetzungen für alle Beteiligten. “Ich freue mich, dass der Cluster so eine tolle Maßnahme unterstützen darf!“, mit diesen Worten überreichte Clustergeschäftsführer Dr Michael Lüdke, München die Fördermittelzusage.
Finanziell unterstützt wird das Projekt außer vom Cluster Ernährung (Landwirtschaftsministerium) von der IHK mit dem Förderprogramm „Neue Wege-Neue Welten“ geleitet von Norbert Raps und vom Regional-Management Oberfranken unter Alexander Popp. Die Trägerschaft übernahm der Bund der Selbstständigen in Bayern mit Wolfgang Fuhrmann als engagierten Frontmann für das Fichtelgebirge. Die Prüfung wird von der ihk lernen gmbh abgenommen und zertifiziert.
Zukunftsweisendes und erfolgversprechendes Ziel des Projekts ist neben der hervorragenden Qualifizierung von Gastronomen die Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern und die Überwindung der isolierten Öffentlichkeitsarbeit. Die kontinuierliche Fortführung und Erweiterung gibt außerdem wichtige Impulse für den Tourismus in der strukturschwachen Region und strahlt so auf alle Infrastruktur-Bereiche der Region aus.
Der erste und größte Schritt für ein nachhaltiges Netzwerk ist getan! Weitere wichtige Schritte wie weiterbildende Seminare, ein Kochbuch aller Wild-Kräuter-Köche und ein Wild-Kräuter-Voucher sind bereits eingeleitet.

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