Sportjournalisten kochen gegen Krebs: WDR-Sportchef Steffen Simon und Sportjournalist Andreas Bosbach am Herd

lebend wert„Es geht uns gut, da können wir auch etwas abgeben.“ So beschreibt der Kölner Restaurantbesitzer Giovanni „Gio“ Ciciliano seine Motivation für das Benefiz-Diner am vergangenen Sonntag. Zusammen mit WDR-Sportchef Steffen Simon und dem Sportjournalisten Andreas Bosbach stand er den ganzen Tag über in der Küche, um ein 5-Gänge-Menü für gut 30 Gäste vorzubereiten. Geladen waren überwiegend Medien-Freunde, darunter heute-journal-Moderatorin Marietta Slomka mit Ehemann und RTL-Kollege Christoph Lang und Christopher Lymberopoulos, Leiter Medien und Kommunikation des 1. FC Köln. Jeder Gast sollte an diesem Abend etwa 100 Euro spenden, der Erlös kommt ohne Abzüge dem Verein LebensWert zugute.

Schon oft hat der gebürtige Italiener Giovanni Ciciliano, kurz Gio, mit verschiedenen Aktionen den Verein LebensWert unterstützt, zum zweiten Mal nun zusammen mit seinen Stammgästen und inzwischen Freunden Steffen Simon und Andreas Bosbach unter dem Motto „Kochen für den guten Zweck“.
Dass die beiden Sportjournalisten und Hobby-Köche sich mit Gio an den Herd stellten, ist für sie selbstverständlich. Überhaupt sei die Hilfsbereitschaft unglaublich groß, wissen die drei Köche zu berichten. „Jeder ist direkt oder indirekt von einer Krebs-Erkrankung betroffen“, erklärt Steffen Simon. „Da engagieren sich die Menschen gerne für Einrichtungen wie LebensWert, die sich um Krebspatienten kümmern.“ So spendeten Händler bereitwillig Lebensmittel und Getränke und Gios Personal bediente am sonst freien Sonntag die Gäste, die diese Aktion mit einem großzügigen Geldbetrag unterstützten.

Der Erlös kommt ohne Abzüge dem Verein LebensWert zugute, einer psychoonkologischen Einrichtung an der Uniklinik Köln. „Euer aller Einsatz heute Abend ist wirklich großartig“, bedankte sich LebensWert-Geschäftsführer Uwe Schwarzkamp, der im Laufe des Abends den Verein kurz vorstellte. „Ich habe nicht nur ganz ausgezeichnet gegessen heute Abend, sondern auch wieder einmal viele hilfsbereite Menschen kennen gelernt. Ohne solches Engagement wäre die Arbeit unseres rein spendenfinanzierten Vereins nicht zu machen. Das ist dankens- und nachahmenswert!“

Ausdrücklich zur Nachahmung animieren möchte auch Gio, der das Benefiz-Essen zwischen Großmarkt-Besuch, Restaurant-Küche und Catering organisiert hat: „Es wäre toll, wenn auch andere Kölner solche Aktionen durchführten. Es macht zwar etwas Arbeit und kostet Zeit, aber es macht auch unglaublich viel Spaß!“

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