Gewinner des Gastro Visions Förderpreises 2010

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Bier in Box und ein innovativer Tellerwärmer

Die Gewinner des sechsten Gastro Vision Förderpreis 2010 stehen fest. 45 Unternehmen und Einzelpersonen hatten sich um den Preis beworben, der innovative Ideen aus der Zuliefererindustrie von Gastronomie, Hotellerie und Catering auszeichnet. 12 Bewerber kamen in die engere Auswahl und wurden nach Frankfurt zu einer persönlichen Präsentation eingeladen.

Die Sieger standen dann schnell fest. Der erste Preis ging an die Brauerei Ankerbräu aus Nördlingen für ihr Beer-in-Box-System. Der Clou dabei: Die Brauerei füllt das Bier in Beutel, die in einer Kartonage stecken. Das patentierte System lässt sich in jede bestehende Schankanlage einbauen. Vor der Abfüllung in der Brauerei wird die Kohlensäure im Bier reduziert, im Ausschank gibt der Wirt die gewünschte CO2-Konzentration dann wieder mit dem mitgelieferten “Anker-Carbonator” hinzu. Geschmacklich steht das Bier konventionellem Fassbier in nichts nach, bietet dem Wirt aber einige Vorteile: Kein Fass-Pfand, effektive Nutzung des Lagerraums, einfache Reinigung, ausgezeichnete Schaumqualität, längere Haltbarkeit im Vergleich zu Fässern und keine Schankverluste.

Den zweiten Platz machte die Fa. Caterers Friend aus Bad Iburg. Das Tüftler-Duo Dietrich Lampe und Christian Barthold hatte nach einer Lösung gesucht, die Schluss macht mit kalten Tellern am Buffet. Der neuentwickelte Tellerwärmer (die Markteinführung ist für März 2010 geplant) ist ein variabel einsetzbares System. Die Teller werden auf einen Sockel gestellt und mit einer wärmeisolierten Haube abgedeckt. Ein integriertes Heizlüftersystem mit Temperatursensortechnik wärmt bis zu 30 Teller auf dem Sockel. Der flexible Einsatz und leichte Transport in einer eigens dafür konzipierten Tasche gewährleistet eine optimale Raumnutzung und kundennahe Versorgung.

Schließlich wurde noch ein Sonderpreis zur Gastro Vision Premiere vom 6. bis 9. Februar 2010 in Stuttgart vergeben. Ausgezeichnet wurde der Erfinder Georges Hemmerstoffer für seinen Fonduetisch. In die Platte des Fonduetischs sind vier Induktions-Kochfelder eingelassen, auf denen Gäste ihr Fondue  – Fisch, Fleisch, Brot, Obst oder Gemüse – in Öl, Brühe, Käse oder Schokolade individuell zubereiten können. Im Tisch integriert ist eine umweltschonende Plasma-Filterung, die Gerüche absorbiert.

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