Grillzeit – Barbecues in der Karibik

Es ist zwar schon ein Weilchen her, dass der Mensch Herr über die Flammen wurde, aber die Zubereitung von Essen auf offenem Feuer ist nicht nur bei uns eine beliebte Beschäftigung. Sommerzeit ist vor allem auch Grillzeit. Wer in der Ferne nicht auf den rauchigen Geschmack von Gegrilltem verzichten kann, findet in der Karibik viele gute Restaurants, nette Locations oder kulinarische Events, um seiner Leidenschaft zu frönen.

Die Wiege karibischer Grillkultur stand wohl auf Jamaika. Im 17. Jahrhundert erfanden hier entflohenen Sklaven aus der Not heraus das berühmte „Jerk Meat“. In den Wäldern jagten sie nach Schweinen, deren Fleisch sie mit einer Mischung aus Pfeffer und Kräutern würzten und in Blätter des Pimentbaumes einwickelten. Da offenes Feuer ihre Verstecke verraten hätte, legten sie das Fleisch in eine mit heißen Steinen und schwelendem Holz gefüllte Grube und bedeckten die Stelle mit Palmblättern. Erst nach mehreren Stunden war das Fleisch gar – dafür aber besonders schmackhaft. Heute findet man überall auf der Insel so genannte „Jerk Centres“, in denen verschiedene Variationen des Jerk Meat zubereitet werden. Während des kulinarischen Septembers im Sandals Whitehouse können Urlauber das richtige Würzen und Grillen auch selber lernen (www.sandals.com/journeys/culinary.cfm).

Doch auch in anderen Karibikländern wird fleißig gegrillt und – typisch karibisch – dabei ausgelassen gefeiert. Gleich zwei BBQ-Events auf Grenada lassen die Herzen von Grillfans höher schlagen. Am Fish Friday findet in Gouyave, einem kleinen Fischerort an der Westküste, ein Open-Air-Grillen statt. Abends bereiten die Einheimischen in kleinen Gassen ihren frisch gefangenen Fisch zu und bieten dazu lokale Getränke an. Sonntagmittags lädt das direkt am Magazine Beach – einem der schönsten Strände Grenadas –
gelegene Aquarium Restaurant seine Gäste zum Lobster-Grillen ein (www.gouyavefishfriday.com und www.aquarium-grenada.com).

Jeden Sonntagnachmittag verwandelt sich auch der beliebte Aussichtspunkt Shirley Heights auf Antigua zum Schauplatz einer karibischen Freiluftparty. Zwei Live-Bands sorgen mit Steelpan- und Reggaemusik für ausgelassene Stimmung bis spät in die Nacht. Für das leibliche Wohl sorgen herzhaft marinierte Grillspezialitäten.

Auch auf Saint Lucia wird gegrillt und gebraten, was das Meer hergibt. Im kleinen Fischerdorf Ansa La Raye an der Westküste findet freitagabends das „Fish Fry“ statt. Untermalt wird die Grillparty von karibischer Musik.

Auf den Turks und Caicos ist das „Tiki Hut Dockside“ in Providenciales ein beliebter Ort für BBQ-Rippchen oder Steaks aus zertifiziertem Angus Rindfleisch (www.tikihuttci.com). Wer lieber Meeresfrüchte bevorzugt, geht in „da Conch Shak“, wo frischer Fisch und Muscheln gegrillt werden (www.conchshack.tc).

Auf Anguilla lohnt sich ein Tagesausflug nach Scilly Cay, einer kleinen Inseln vor der Nordküste. Da es dort keinen Strom gibt, werden im gleichnamigen Restaurant hauptsächlich Gegrilltes, Salate oder frische Früchte angeboten (www.scillycayanguilla.com).

Auch in vielen Hotels finden regelmäßig Grillfeste statt. Jeden Samstagabend lockt herrlicher Grillduft z.B. ins Avila Hotel auf Curaçao. Die beliebte „Grill Night“ bietet neben köstlichen Grill-Spezialitäten auch Live-Musik von Steel Bands oder Mariachis.
Im Nisbet Plantation Beach Club auf Nevis finden donnerstags immer Grillabende mit Meerblick im Strand-Restaurant Coconuts statt (www.nisbetplantation.com).

Weitere Informationen zur Karibik und der CTO:
www.karibik-info.de

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