Gesund Kochen lässt sich leicht lernen

Wir brauchen, um leben zu können, Energie. Diese Energie führen wir in fester Form als Speisen zu oder in flüssiger Form als Getränke. Manche Speisen und Getränke müssen dazu aufbereitet werden: zum Beispiel durch Garen, was die eigentliche Bezeichnung ist für den vertrauten Vorgang in der Küche, das Kochen.

Kochen (Garen) ist nicht schwer: Herd an, Topf drauf, Lebensmittel rein, abwarten. Irgendwann ist das Gemüse gar, das Fleisch durch – und der Geschmack dahin. Um gesund und geschmackvoll zu kochen, braucht es einiges an Wissen. Aber das ist rasch angeeignet.

Zutaten.

Frische ist das A und O! Salat beispielsweise verliert innerhalb weniger Stunden nach dem Pflücken beinahe die Hälfte seiner Vitalstoffe; eine Vorratshaltung macht keinen Sinn. Fleisch ist da weniger empfindlich; es kann tiefgefroren über längere Zeit aufbewahrt werden.

Zubereitung.

Zu langes Kochen vertreibt die Vitalstoffe aus den Lebensmitteln. Gemüse darf deshalb ruhig auch mal als Rohkost serviert werden. Fleisch kann durch Schmoren gewinnen, denn Schmoren ist eine sehr sanfte Art der Zubereitung. Da Gemüserohkost die Verdauungsorgane stärker beansprucht (die Zähne haben mehr zu beißen, der Magen braucht länger für die Aufspaltung), wird sie nicht immer vertragen. Die Lösung: Kurz gedünstetes oder kurz angebratenes Gemüse schmeckt lecker und besitzt einen fantastischen Biss!

Zusätze.

Nur wenige Nahrungsmittel schmecken ‚aus sich heraus‘, sie brauchen eine Aufbereitung, sie werden gewürzt. Dabei besitzen Pfeffer und Salz die Küchenhoheit, was schade ist, denn grade beim Salz entsteht rasch ein Gewöhnungseffekt mit der Folge, dass nachgesalzen oder von vornherein mehr Salz verwendet wird. In zu hohen Mengen genossen, verändert Salz den Eigengeschmack der Speisen. Die Alternative lautet: (frische) Kräuter verwenden! Kräuter sind Kraftwerke im Miniformat und durch ihre Vielfalt ein Plus jeder gesunden und geschmackvollen Küche.

Lebensmittelzusätze namenlos

Es gibt Fruchtjoghurts, in denen steckt kein noch so winziges Stückchen Frucht. Es gibt fertige Suppen, die ohne die auf der Packung abgebildeten Champignons auskommen. Trotzdem ‚schmecken‘ sie, ohne Frage. Der Lebensmittelindustrie ist es mittlerweile gelungen, nahezu jeden Geschmack nachzubilden. Das ist, gewiss, eine Kunst; es ist aber eben auch künstlich. Denn was, bitteschön, hat E 151 in gesunder Nahrung verloren, der Farbstoff ‚Brillantschwarz‘?

Gesund zu kochen zeichnet sich also aus durch möglichst frische Zutaten, wenig industriell gefertigte Zutaten und durch schonende Zubereitung.

dirInfo – Verbrauchinformation direkt

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