„Schwarzes Gold“ aus Down Under – Australische Manjimup-Trüffel erstmalig in Deutschland erhältlich

Dass in Australien ähnliche klimatische Bedingungen herrschen wie in Frankreich, kommt nicht nur dem Weinanbau zu Gute. Auch die Produktion schwarzer Trüffel, denen Gourmets in der Regel die Herkunft Périgord zuschreiben, wird dadurch auf dem fünften Kontinent möglich. Manjimup in Western Australia, idyllisch in den sanften grünen Hügeln der Pemberton-Weinregion gelegen, gilt als neue Hochburg der australischen Trüffelproduktion. Erstmalig kommen nun auch deutsche Gourmets in den Genuss der begehrenswerten Pilze: Dank der täglichen Direktverbindung dauert die Reise vom fünften Kontinent nicht länger als eine Lieferung aus Frankreich und so landen die Knollen hocharomatisch auf den Tellern deutscher Feinschmecker und Sterneköche. Laut Trüffelpapst Ralf Bos stehen sie in Sachen Qualität der französischen Ware in nichts nach: „Mit den Manjimup-Edeltrüffeln aus Australien haben die Franzosen ernsthafte Konkurrenz bekommen.“

Kühl und dunkel
Der Tuber melansporum sollte frisch genossen werden. Gut versorgt hält er sich jedoch etwa zehn bis 14 Tage. Dazu sollte man die Knollen in ein Küchenpapier einschlagen und in einem trockenen Glasbehältnis im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Die ideale Aufbewahrungstemperatur liegt bei vier bis acht Grad. Bei entsprechenden Temperaturen kann der Trüffel auch außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt werden. Er sollte jedoch unter allen Umständen vor Tageslicht geschützt werden. Dann kann das schwarze Gold auch noch bis zu zwei Wochen nachdem er australische Erde verlassen hat, Speisen verfeinern und den Gaumen erfreuen.

Verkürzte „Fastenzeit“ für Trüffel-Fans
Für Feinschmecker in der Alten Welt geht ein kulinarischer Traum in Erfüllung: Da der Winter in Australien genau in den deutschen Sommer fällt, wird die Durststrecke, die in früheren Zeiten ganze neun Monate dauerte – von Saisonende im März bis Saisonbeginn im Januar – drastisch verkürzt. Die Funde aus der südlichen Hemisphäre sorgen für einen genussvollen Trüffelsommer in Europa. Die „Fastenzeit“ für Trüffel-Fans reduziert sich damit auf zwei mal drei Monate.
Hauptimporteur dieses Ausnahmeerzeugnisses sind Japan und die USA, aber auch Top-Chefs aus Italien und Frankreich sind von der Qualität australischer Trüffel überzeugt. Qualitätsfanatiker Ralf Bos berichtet: „Sterneköche wie Johannes King vom Sölringhof auf Sylt und Volker Drkosch vom Victorian in Düsseldorf lieben die australischen Trüffel und bescheinigen ihnen höchste Qualität. Ich selbst habe viele der gängigen Anwendungen mit diesem Trüffel ausprobiert und musste erfreut feststellen, dass mein Leibgericht, Rahmspinat mit Spiegelei und Trüffeln, mit dem Manjimup-Trüffel besser mundet als ich es mit dem Périgord-Trüffel in Erinnerung habe. Das kann aber auch daran liegen, dass wir uns zu 100 Prozent auf unseren Lieferanten All-Australien & More verlassen können, der uns jede Woche aufs Neue beste Ware liefert.“

Der dritte im Bunde
Nun ergänzt die Manjimup-Trüffel auch das europäische Angebot der Périgord- und Alba-Trüffel. Noch liegt die Produktion in Australien bei 400 Kilo pro Jahr – mit stark steigender Tendenz. „Da die Erntemengen in Frankreich gering sind und die Versandkosten verhältnismäßig hoch, entspricht das Preisniveau der australischen dem der französischen Trüffel in Jahren mit geringer Ernte“, erklärt Ralf Bos. Die australische Edelknolle besticht damit nicht nur durch die von Top-Köchen bescheinigte Qualität, sondern auch durch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Interessenten erfragen die aktuellen Tagespreise direkt bei Elizabeth Wieker und bestellen entweder direkt und unkompliziert telefonisch bei Elizabeth Wieker oder wie viele deutsche Spitzen- und Sterneköche bei Bos-Food. unter
www.bosfood.de

Visionäre
Seit Beginn dieser Saison importiert die Firma All-Australien & More exklusiv die edlen Knollen aus Down Under. All-Australien & More bezieht die laut Ralf Bos „topfrische und feinst selektierte Ware“ vom größten Produzenten und Trüffel-Pionier der Südhalbkugel,der Wine & Truffle Company. In Manjimup etwa 300 Kilometer südlich von Perth fand man nach langer Suche das ideale Terroir und optimale klimatische Vorraussetzungen. Auf mittlerweile fast 30 Hektar, umgeben von Eukalyptuswäldern, wachsen mit Sporen des Edelpilzes versetzte Eichen und Haselnusssträucher. Weitere 75 Hektar sind in Planung.
21 überzeugte australische Visionäre und Trüffel-Fans haben sich Ende der 90er Jahre zusammengeschlossen und die Wine & Truffle Company gegründet. Über fünf Millionen australische Dollar, viel Engagement und eine große Portion Herzblut haben sie in das Projekt investiert. Nach sechs Jahren intensiver Forschungsarbeit unter der Leitung des Pilz-Experten Dr. Nick Malajczuk, dessen einzigartiges Know-how zum Erfolg beigetragen hat, wurde der erste Trüffel geerntet: ein 168 Gramm schweres Exemplar. Im Jahr 2006 überschritt die Ernte bereits die 100-Kilo-Marke. Die Wine & Truffle Company hat ihre Tore für Besucher stets geöffnet – Interessierte können in den Sommermonaten sogar mit auf Trüffeljagd gehen.

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